Gästekommentar Kundalini-Yogagruppe

Als ich im Februar 24 das erste Mal nach Samma Samadhi kam, verliebte ich mich sofort – in die ruhige Gelassenheit, die Schönheit und die Fürsorge und Herzlichkeit des gesamten Teams. Der Ort und die Gastfreundschaft waren so wunderbar, dass ich einfach wusste, dass ich wiederkommen musste – und dieses Mal eine Gruppe von Frauen mitbringen wollte.

Am 25. Januar 2025 kamen wir mit einer Gruppe von 12 Frauen an, und vom ersten Moment an waren alle von diesem Ort fasziniert: Der herzliche Empfang, die Freundlichkeit und die friedliche Atmosphäre sorgten dafür, dass wir uns auf Anhieb wie zu Hause fühlten. Selbst als unsere Gruppe das Haus fast vollständig füllte, blieb alles entspannt und harmonisch. Es herrschte immer ein Gefühl der Ruhe, und wir fühlten uns während unseres gesamten Aufenthalts wirklich gut aufgehoben und umsorgt.

Einer der Höhepunkte, die Samma Samadhi so besonders machen, ist sein intelligentes und durchdachtes Design. Jedes Zimmer ist zum Meer hin ausgerichtet und bietet einen atemberaubenden Blick auf den üppigen grünen Garten und das tiefblaue Meer – ein unglaublich beruhigender und heilender Anblick. Der Garten selbst trägt zum allgemeinen Gefühl des Paradieses bei. An einem Morgen überschwemmten sogar frisch geschlüpfte Baby-Schildkröten den Garten, die wir in die Sicherheit des Ozeans retteten – wie süß.

Ein großer Luxus hier waren die täglichen Yogasitzungen, sowohl morgens als auch abends. Wer hat im Alltag schon die Zeit für zwei Yogastunden am Tag? Aber hier fühlte es sich wie eine ganz natürliche Routine an – nicht einmal die Moskitos konnten uns das nehmen. Zweimal am Tag Yoga zu praktizieren, zusätzlich zu den ayurvedischen Behandlungen, war ein wahres Geschenk. Sagen wir einfach, mein Körper war absolut im Himmel.

Auch der Strand ist unglaublich – gut gepflegt, unberührt und perfekt für Spaziergänge oder ruhige Momente am Meer. Der ganze Ort hat eine echte Gasthausatmosphäre, warm und persönlich. Man fühlt sich wie ein geschätzter Gast, nicht nur wie ein Besucher. Jede Frage oder Bitte wurde freundlich beantwortet, und das Team war immer bereit, uns zu helfen, sei es bei der Organisation von Ausflügen oder einfach nur, um sicherzustellen, dass wir alles hatten, was wir brauchten. Ihre aufrichtige Fürsorge gab uns das Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein.

Das Essen war fantastisch, und wir hatten sogar die Gelegenheit, an Kochkursen mit Vijani teilzunehmen, um mehr über die köstlichen und nahrhaften Mahlzeiten zu lernen, die wir jeden Tag genossen.

Samma Samadhi ist ein Ort, an den ich im Jahr 2026 auf jeden Fall zurückkehren werde – wieder mit einer Gruppe gleichgesinnter Frauen. Und ich freue mich schon jetzt auf diese kostbare Zeit im Paradies. Ein herzliches Dankeschön an Vijani, Samuel und Ravindra sowie an das gesamte Team für die Schaffung eines so besonderen Ortes!

Bachitar aus Engen

Frisch geschlüpft

Frisch geschlüpfte Meeresschildkröte auf der Suche nach dem Meer.

Frisch geschlüpfte Schildkröten fanden wir morgens noch vor Sonnenaufgang in unserem Garten. Dieser Vorgang wiederholte sich an mehreren Tagen. Der Strand von Payagala ist bekannt dafür, dass dort Schildkröten anlanden und ihre Eier verbuddeln.

Die Weibchen kehren meist nachts im Schutze der Dunkelheit an den Strand zurück, an dem sie selbst geschlüpft sind. Sie graben mit ihren Hinterflossen ein Loch in den Sand, in dem Sie zwischen 50 und 200 Eiern ablegen.

Die Eier der Meeresschildkröten benötigen eine Inkubationszeit von etwa 45 bis 70 Tagen, abhängig von der Schildkrötenart und den klimatischen Bedingungen

Kurz vor dem Schlüpfen beginnen die Jungen, sich aus den Eiern zu befreien. Dies geschieht in der Regel gleichzeitig in der Gruppe, was ihre Überlebenschancen erhöht. Nach dem Schlüpfen graben sich die kleinen Schildkröten nach oben durch den Sand und machen sich auf den Weg zum Meer. Dieser Moment ist besonders kritisch, da die Jungtiere vielen Gefahren ausgesetzt sind, darunter Raubtiere wie Vögel, Krabben und andere Tiere. Auch künstliche Lichtquellen können die Schildkröten verwirren und von ihrem Weg zum Meer ablenken.

Vielleicht waren es die Scheinwerfer auf unserem Grundstück, die die frisch geschlüpften Tiere in unseren Garten lockten. Wir sammelten die Jungtiere ein und trugen Sie behutsam zum Strand, wo wir Sie im offenen Wasser aussetzten. Sie schwammen eiligst in das offene Meer hinaus, wo sie sich geschützt fühlen und Nahrung finden.

Auf zum Tempel nach Kalutara

In einer Viertelstunde mit dem Tuck Tuck erreichen wir den Tempel Kalutara Dagoba. Er liegt direkt an der Mündung des Kalu Ganga. Im alten, etwa 200 Jahre alten Teil des Tempels steht der von den Gläubigen verehrte Bodhi Baum, von einer Gebetshalle umgeben. Hier versammeln sich gläubige Buddhisten, um zu opfern und zu beten.

Im neueren Teil aus den 1960er-Jahren befindet sich die von weitem sichtbare 40 Meter hohe Kuppel der einzigen begehbaren Pagode Sri Lenkas.  In der Mitte der Kuppelhalle befindet sich ein Stupa, der Reliquienschrein. An der Innenwand der Pagode befindet sich ein  umlaufendes 74-teiliges Wandgemälde, dass das Leben Buddhas nacherzählt. Von der Terrasse vor der Kuppel haben wir einen wunderbaren Blick auf den Fluss.

Wochenmarkt fast nebenan

Nur ca. 100 Meter über den Strand finden unsere Gäste jeden Dienstagabend den Gemüsemarkt. Zahlreiche frische Zutaten unserer leckeren ayurvedischen Küche werden hier gehandelt. Besonders abends, wenn die Händler ihre Standbeleuchtung einschalten und ihre vielfältigen Waren lautstark anpreisen, ist der Besuch des Marktes ein echtes Erlebnis. Vor allem die leckeren Gewürze werden auch gern von uns Europäern gekauft und nach Hause mitgenommen.

Wir danken Christiane Hastrich, die uns dieses Video zur Verfügung stellt.

Regelmäßiger Yogalehrer-Wechsel

Suzana, unsere deutsch-mazedonische Yogalehrerin ist planmäßig nach Deutschland zurückgekehrt. Jetzt hat Pradeep, unser einheimischer Yogalehrer erneut die morgendlichen Yogastunden übernommen. Nachmittags unterrichtet uns z. Zt. Birgit in Kundalini-Yoga.

Pradeep liegt es vor allem am Herzen, die Grundlagen des Hatha-Yoga nach Shivananda Sarasvathi zu vermitteln. Je nach Vorkenntnissen der Teilnehmer:innen leitet er uns aber auch durch einen Flow von fortgeschrittenen Asanas.